Über mich

Heilsame und kreative Lösungen   

Ich verstehe mich als Reiseführer für persönliches Wachstum. Was mir in meinem Beruf als Coach, Therapeut und Paarberater sowie in der schamanischen Arbeit am meisten Freude macht, ist neue Wegen zu suchen, kreative und heilsame Lösungen zu finden.

Ich liebe besonders die Phasen, in denen ich zuschauen kann, wie Menschen ihr Leben in die Hand nehmen und wirklich neu gestalten. Wenn der Abschied von den alten Geschichten gelingt, dann entsteht eine neue Zukunft.


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Berufliche Tätigkeit und Angebote

Berufliche Tätigkeit   Zu 50% bin ich selbständig tätig - als Coach, Paarberater und Körperpsychotherapeut. Weiter biete ich Paar- und Männer-Seminare an - seit zehn Jahren. Weiter bin ich tätig zu 40% als Geschäftsleiter für AvenirSocial, den Berufsverband Soziale Arbeit Schweiz, Region Zürich&Schaffhausen. Berufserfahrung: als Psychotherapeut war ich während sieben Jahren in der psychologischen Jugend- und Familienberatung tätig, während drei Jahren in der stationären Suchttherapie und während fünf Jahren als Projektleiter in der psychosozialen Migrations-Arbeit.

Naturverbunden   Seit zehn Jahren arbeite ich mit schamanisch, mit Naturritualen, Tanz und der Schwitzhütte - eine Arbeit die rückverbindet mit der Natur, den Ahnen und einer natürlichen Spiritualität. Menschen, die mit mir unterwegs sind, erzählen, dass sie sich sicher, behutsam und engagiert begleitet fühlen. Wichtige Ressourcen sind für mich die Natur, Neugier, Kreativität, Humor und Mitgefühl.

Angebote  Meine Beratungen sind lösungsorientiert, systemisch, körperorientiert und geschlechtsspezifisch. Ich biete Coaching, Körperpsychotherapie, Traumaheilung und Paar- und Familienberatung an. Sehr gerne begleite ich Menschen in Krisen- und Übergangsphasen. 

 

Tanzjahre, Lehrjahre, Entwicklungsjahre

Tanzjahre   Ich bin ein neugierig, engagiert und lebendiger Mensch, lese und schreibe gerne. Das Wasser ist mein Element, ich schwimme und segle viel. Das freie Tanzen ist meine Leidenschaft und führt mich immer wieder in meine Mitte. Meine erste Stelle nach dem Studium trat ich als Tänzer an. Auf allen Wegen, die ich in meinem Leben gegangen bin, ist der Tanz eine grosse Inspiration: der Tanz in der Liebe, der Tanz auf der Bühne und im Leben, der Tanz auf dem wilden Wasser beim Segeln und Kanufahren, der Tanz der grossen Ideen in der Philosophie und den Geisteswissenschaften. Der Tanz der Stille im QiGong und in der Meditation.

Lehrjahre   Studiert habe ich Philosophie und Sozialwissenschaften in Zürich (1985-1990) und in Paris absolvierte ich ein Vertiefungsstudium in Sozialanthropologie (1991-1992). In Heiden (AR) habe ich meine Biosynthese-Ausbildung in Körperpsychotherapie mit David und Silvia Boadella abgeschlossen (1998-2002). Vertieft habe ich den körperpsychotherapeutischen Ansatz in der IBP (Integrative Body Psychotherapy) und bei Will Davis in Funktionaler Analyse. Sehr wichtig war für mich die Weiterbildung in Traumatherapie (IIP) bei Michaela Huber über dissoziative Traumafolgestörungen (2007-2009). Sie prägen meine therapeutische Arbeit bis heute.

Entwicklungsjahre  Die Trennung von meiner ersten Partnerin, von der Mutter meiner beiden Töchter hat mein Leben erschüttert. Weiterbildungen in systemischer Paar- und Familenberatung (IEF) (2006) und Männer-Initiation haben mein Interesse für Paar- und Geschlechterfragen vertieft. Von 2006 bis 2008 ging ich bei Stefan-Gasser Kehl in die Lehre für initiatische Männerarbeit. Richard Rohr war eine wichtige Inspiration. Seither biete ich Männer-Seminare an. Die Soziologie hilft mir in meiner Arbeit die gesellschaftliche Prägung individueller Lebenslagen im Auge zu behalten. Die Inspiration durch die Tantra-Lehrerin Parvathi Nanda Nath und die Lehrjahre beim Sufi-Lehrer David Less (2015-2019) haben meinen spirituellen Horizont erweitert.

 

Familie, Partnerschaft und Lebenserfahrungen

Familie, Partnerschaft und Freundschaften sind mir sehr wichtig. Lange Freundschaften verbinden mich mit den Männern und Frauen, die mir nahe stehen. Meine ältesten Freund/innen treffe ich seit mehr als dreissig Jahren. Ich koche gerne für Gäste. Ich bin Vater von zwei erwachsenen Töchtern (1995, 1998). In Bezug auf meine Beziehungen haben mich folgende Lebenserfahrungen stark geprägt:

Patchworkfamilie - zwei Väter  Als ich fünfjährig war, hat mein leiblicher Vater die Famile verlassen und den Kontakt abgebrochen. Jahre später ist meine Mutter eine neue Partnerschaft eingegangen, mit einem Mann, der ebenfalls zwei Kinder hatte. Der neue Partner wurde zu meinem Stiefvater hat mich und meinen Bruder adoptiert. So ist eine neue Patchworkfamilie mit vier Kindern entstanden. Mit fünfundzwanzig habe ich den Kontakt zu meinem leiblichen Vater gesucht, ihn gefunden und konnte eine enge freundschaftliche Beziehung aufgebauen. So hatte ich zwei Väter - einen wunderbaren Stief-Vater und einen leiblichen Vater, der mir sehr nahe stand. 

Trennung und Scheidung - gemeinsame Sorge  Die Trennung meiner ersten Partnerschaft, von der Mutter meiner Töchter, nach 13 Ehejahren, führte mich in eine Lebenskrise. Die Krise wurde zu einer grossen Chance - ich konnte stark an ihr wachsen. Gemeinsame Sorge und aktive Vaterschaft war mir sehr wichtig. Die Beziehung zu meinen Kindern wurde intensiver, die neue Paarbeziehung harmonischer und beruflich entwickelt ich völlig neue Projekte, die mich sehr erfüllten. Die wichtigste Lektion für mich aus dieser Zeit: nichts ist so fruchbar wie bewusstes Abschied nehmen, trauern und loslassen. Es ist das Fundament für Hingabe.