Über mich

Heilsame und kreative Lösungen   

Ich verstehe mich als Reiseführer für persönliches Wachstum. Was mir in meinem Beruf als Coach, Therapeut und Paarberater sowie in der schamanischen Arbeit am meisten Freude macht, ist neue Wegen zu suchen, kreative und heilsame Lösungen zu finden.

Ich liebe besonders die Phasen, in denen ich zuschauen kann, wie Menschen ihr Leben in die Hand nehmen und wirklich neu gestalten. Wenn der Abschied von den alten Geschichten gelingt, dann entsteht eine neue Zukunft.


Berufserfahrungen und Spezialisierungen »
Familie, Partnerschaft und Lebenserfahrungen »
Studienjahre, berufliche Tätigkeit und Freizeit »
Männerarbeit - Vater, Sohn und Männlichkeit »

Angebot und Berufserfahrungen

Berufliche Tätigkeit   Zur Zeit arbeite ich zu 60% für meine Beratungen und Seminare als Coach, Paarberater und Anbieter von Paar- und Männer-Seminaren. Weiter bin ich tätig zu 40% als Geschäftsleiter für den Berufsverband der sozialen Arbeit AvenirSocial der Region Zürich&Schaffhausen. Als Psychotherapeut arbeitete ich während sieben Jahren in der psychologischen Jugend- und Familienberatung und während drei Jahren in der stationären Suchttherapie. Seit zehn Jahren biete ich in eigner Praxis Beratungen und Seminare an.

Angebote   Meine Beratungen sind lösungsorientiert, systemisch, körperorientiert und geschlechtsspezifisch. Ich biete Coaching, Körperpsychotherapie, Traumaheilung und Paar- und Familienberatung an. Sehr gerne begleite ich Menschen in Krisen- und Übergangsphasen. Besondere Erfahrungen gesammelt habe ich in der Begleitung von Jugendlichen, Frauen und Männern, Paaren, Familien und MigrantInnen.  

Naturverbunden   Seit zehn Jahren arbeite ich auch schamanisch, mit Naturritualen, Tanz und der Schwitzhütte - eine Arbeit die rückverbindet mit der Natur, den Ahnen und einer natürlichen Spiritualität. Menschen, die mit mir unterwegs sind, erzählen, dass sie sich sicher, behutsam und engagiert begleitet fühlen. Wichtige Ressourcen sind für mich Natur, Neugier, Kreativität, Humor, Mitgefühl und Spiritualität.

Lebenstanz, Lernjahre, Weiterbildung

Lebenstanz   Ich bin neugierig und engagiert, lese und schreibe gerne. Das Wasser ist mein Element, ich schwimme und segle viel. Das freie Tanzen und Meditieren ist meine Leidenschaft führt mich immer wieder in meine Mitte. Meine erste Stelle nach dem Studium trat ich als Tänzer an. Auf allen Wegen, die ich in meinem Leben gegangen bin, ist der Tanz eine grosse Inspiration: der Tanz auf der Bühne und im Leben, der Tanz auf dem wilden Wasser beim Segeln und Kanufahren, der Tanz von Nähe und Distanz in Beziehungen und der Tanz der grossen Ideen in der Philosophie und den Geisteswissenschaften. Der Tanz des Lebens.

Lernjahre   Studiert habe ich Philosophie und Sozialwissenschaften in Zürich (1985-1990), in Paris habe ich ein Vertiefungsstudium in Sozialanthropogie gemacht (1991-1992) und später habe ich in Zürich Vorlesungen in Psychologie besucht. In Heiden (AR) habe ich meine Biosynthese-Ausbildung in Körperpsychotherapie mit David und Silvia Boadella abgeschlossen (1998-2002). Vertieft habe ich den körper-psychotherapeutischen Ansatz bei Will Davis in Funktionaler Analyse. Sehr wichtig war für mich die Weiterbildung in Traumatherapie (IIP) bei Michaela Huber über dissoziative Traumafolgestörungen (2007-2009). Sie prägen meine therapeutische Arbeit bis heute.

Weiterbildung Die Weiterbildungen in Systemtherapie und Paarberatung (IEF) (2006) hat mein Interesse für Geschlechter- und Männerfragen geweckt. In diesen Jahren bin ich auch bei Stefan-Gasser Kehl und Richard Rohr in die Lehre gegangen für Männer-Initiation. Danach habe ich begonnen Männer-Seminare anzubieten. Über die Jahre ist mir immer mehr bewusst geworden, wie sehr mir die Soziologie hilft, in meiner therapeutischen Arbeit die individuellen Lebenslagen besser zu verstehen. Heute leite ich Seminare und führe eine Praxis für Persönlichkeitsentwicklung und arbeite als Psychotherapeut in Institutionen. Stark inspiriert haben mich  die spirituellen Lernjahre bei meinem Sufi-Lehrer David Less (2015-2019).

 

Familie, Partnerschaft und Lebenserfahrungen

Familie, Partnerschaft und Freundschaften sind mir wichtig. Lange Freundschaften verbinden mich mit den Männern und Frauen, die mir nahe stehen. Meine ältesten Freund/innen treffe ich seit mehr als dreissig Jahren. Ich koche gerne für Gäste. Ich bin Vater von zwei erwachsenen Töchtern (1995, 1998). In Bezug auf meine Beziehungen haben mich folgende Lebenserfahrungen stark geprägt:

Patchworkfamilie - zwei Väter Als ich fünfjährig war, hat mein leiblicher Vater die Famile verlassen und den Kontakt abgebrochen. Meine Mutter ist eine neue Partnerschaft eingegangen, mit einem Mann, der ebenfalls zwei Kinder hatte. So ist eine neue Patchworkfamilie mit vier Kindern entstanden. Der neue Partner wurde zu meinem Stiefvater hat mich und meinen Bruder adoptiert. Mit fünfundzwanzig Jahren habe ich dann den Kontakt zu meinem leiblichen Vater gesucht, ihn gefunden und konnte eine enge freundschaftliche Beziehung aufgebauen. So hatte ich zwei Väter.

Trennung und Scheidung - Loslassen Die Trennung von der Mutter meiner Töchter, nach einer 13-jährigen Partnerschaft, löste für mich eine Lebenskrise aus. Doch die Krise wurde zur grossen Chance - ich bin stark an ihr gewachsen. Die Beziehung zu meinen Kindern wurde intensiver, die neue Paarbeziehung harmonischer und beruflich entwickelt ich völlig neue kreative Projekte, die mich sehr erfüllten. Die wichtigste Lektion für mich aus dieser Zeit: nichts ist so fruchbar wie bewusstes Abschied nehmen, trauern und loslassen. Es ist das Fundament für Hingabe.

Gemeinsame Sorge - aktive Vaterschaft - erweiterte Familie. Nach der Trennung war für mich die aktive Vaterschaft mit gemeinsamer Sorge sehr wichtig. Die enge Beziehung zu meinen Töchtern bereichert mich bis heute sehr. Da ich selbst in einer geglückten Patchworkfamilie aufgewachsen bin, hat mir dies auch geholfen, eine erweiterte Form von Familie mit der Mutter meiner Töchter und mit meiner neuen Partnerin und ihrer Familie zu entwickeln.