Über mich

Kreative und heilsame Lösungen

Ich verstehe mich als Reiseführer für persönliches Wachstum. Was mir in meinem Beruf als Coach, Therapeut und Paarberater sowie in der schamanischen Arbeit am meisten Freude macht, ist neue Wegen zu suchen, kreative und heilsame Lösungen zu finden. Ich liebe besonders die Phasen, in denen ich zuschauen kann, wie Menschen ihr Leben in die Hand nehmen und wirklich neu gestalten. Wenn der Abschied von den alten Geschichten gelingt, dann entsteht eine neue Zukunft.


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Angebot und Berufserfahrungen

Zur Zeit arbeite ich zu 50% für meine Angebote für Persönlichkeitstraining und zu 30% als Geschäftsführer für die Sektion Zürich von AvenirSocial. Als Psychotherapeut arbeitete ich während sieben Jahren in der psychologischen Jugend- und Familienberatung und während drei Jahren in der stationären Suchttherapie. Seit zehn Jahren biete ich in eigner Praxis Beratungen und Seminare an.

Meine Beratungen sind lösungsorientiert, systemisch, körperorientiert und geschlechtsspezifisch. Ich biete Coaching, Körperpsychotherapie, Traumaheilung und Paar- und Familienberatung an. Seit zehn Jahren arbeite ich auch schamanisch, mit Naturritualen, Tanz und der Schwitzhütte - eine Arbeit die rückverbindet mit der Natur, den Ahnen und einer natürlichen Spiritualität. Sehr gerne begleite ich Menschen in Krisen- und Übergangsphasen. Besondere Erfahrungen gesammelt habe ich in der Begleitung von Jugendlichen, Frauen und Männern, Paaren, Familien und MigrantInnen.  

Menschen, die mit mir unterwegs sind, erzählen, dass sie sich sicher, behutsam und engagiert begleitet fühlen. Wichtige Ressourcen sind für mich Natur, Neugier, Kreativität, Humor, Mitgefühl und Spiritualität.

Familie, Partnerschaft und Lebenserfahrungen

Familie, Partnerschaft und Freundschaften sind mir wichtig. Lange Freundschaften verbinden mich mit Männern und Frauen, die mir nahe stehen. Meine ältesten Freund/innen treffe ich seit mehr als dreissig Jahren. Ich koche gerne für Gäste. Ich bin Vater von zwei erwachsenen Töchtern (1995, 1998). In Bezug auf meine Beziehungen haben mich folgende Lebenserfahrungen stark geprägt:

Patchworkfamilie - zwei Väter: als ich fünfjährig war, hat mein leiblicher Vater die Famile verlassen und den Kontakt abgebrochen. Meine Mutter ist eine neue Partnerschaft eingegangen, mit Ruedi, der ebenfalls zwei Kinder hatte. So ist eine neue Patchworkfamilie mit vier Kindern entstanden. Ruedi wurde zu meinem Stiefvater hat mich und meinen Bruder adoptiert. Mit fünfundzwanzig Jahren habe ich den Kontakt zu meinem leiblichen Vater gesucht, ihn gefunden und dann eine enge freundschalftliche Beziehung aufgebaut. So hatte ich zwei Väter.

Trennung und Scheidung - Die Trennung von der Mutter meiner Töchter, nach einer 13-jährigen Partnerschaft, löste für mich zuerst eine Lebenskrise aus. Doch die Krise wurde eine grosse Chance - ich bin an ihr gewachsen und habe viel gelernt. Die Beziehung zu meinen Kindern wurde intensiver, die neue Paarbeziehung harmonischer und beruflich entwickelt ich kreative Projekte, die mich sehr erfüllten. Die wichtigste Lektion für mich aus dieser Zeit: nichts ist so fruchbar wie bewusstes Abschied nehmen, trauern und loslassen. Es ist das Fundament für Hingabe.

Gemeinsame Sorge - Nach der Trennung war für mich die aktive Vaterschaft mit gemeinsamer Sorge sehr wichtig. Sicher auch, weil der leibliche Vater früh den Kontakt zu seinen Söhnen abgebrochen hatte (1970). Zum Glück durfte danach ich gross werden in einer gelungenen Patchworkfamilie mit einem tollen Stiefvater und zwei Stiefgeschwistern. Das hat mir auch geholfen, eine  schöne neue Form von Familie mit der Mutter meiner Töchter und der neuen Partnerin zu entwickeln. Die enge Beziehung zu meinen Töchtern bereichert mich sehr.

Lebendige Partnerschaften sind mir sehr wichtig. Ich lebe heute in meiner dritten Partnerschaft. Nach der ersten Ehe, die dreizehn Jahre dauerte, lebte ich elf Jahre in einer zweiten, heilsamen Partnerschaft. Nach sehr schönen Jahren haben wir uns glücklich getrennt und stehen uns weiterhin nahe. Mit dem Erwachsenwerden meiner jüngsten Tochter hat die Liebe mir überraschend einen wunderbaren neuen Frühling in der Liebe beschert. 

Tanz, Studienjahre und Freizeit

Ich bin neugierig und engagiert, lese und schreibe gerne. Das Wasser ist mein Element, ich schwimme und segle viel. Das freie Tanzen und Meditieren ist meine Leidenschaft führt mich immer wieder in meine Mitte. Auf allen Wegen, die ich in meinem Leben gegangen bin, ist der Tanz eine grosse Inspiration: der Tanz auf der Bühne und im Leben, der Tanz auf dem wilden Wasser beim Segeln und Kanufahren, der Tanz von Nähe und Distanz in Beziehungen und der Tanz der grossen Ideen in der Philosophie und den Geisteswissenschaften. 

Studiert habe ich Philosophie und Sozialwissenschaften in Zürich (1985-1990), in Paris habe ich ein Vertiefungsstudium in Sozialanthropogie gemacht (1991-1992) und später habe ich in Zürich Vorlesungen in Psychologie besucht. In Heiden (AR) habe ich meine Biosynthese-Ausbildung in Körperpsychotherapie mit David und Silvia Boadella abgeschlossen (1998-2002). Vertieft habe ich den körper-psychotherapeutischen Ansatz bei Will Davis in Funktionaler Analyse. 

Später habe ich eine Weiterbildungen in Systemtherapie und Paarberatung (IEF) besucht (2006). Sehr wichtig war für mich die Weiterbildung in Traumatherapie (IIP) bei Michaela Huber über dissoziative Traumafolgestörungen (2007-2009). In diesen Jahren bin ich auch bei Stefan-Gasser Kehl und Richard Rohr in die Lehre gegangen für Männer-Initiation. Dann habe ich begonnen Männer-Seminare anzubieten. Über die Jahre ist mir immer mehr bewusst geworden, wie sehr mir die Soziologie hilft, in meiner therapeutischen Arbeit die individuellen Lebenslagen besser zu verstehen. Heute leite ich Seminare und führe eine Praxis für Persönlichkeitsentwicklung und arbeite als Psychotherapeut in Institutionen.