Archetypen aktivieren

Archtypen aktivieren » der Krieger » der Liebhaber » der Magier » der König » der Selbsttest

Die Männer-Seminare Spirit-of-Fire und die Abende der Impuls-Gruppe sind je einem von vier männlichen Archetypen gewidmet: dem inneren Krieger, Liebhaber, Magier und König.

Die vier Archetypen sind Potentiale der männlichen Psyche. Jeder Mann hat einen angelegten Archetypen, den er zur Meisterschaft bringen will. Dafür wollen während der verschiedenen Lebensphasen alle vier Archetypen immer wieder neu in ein stimmiges Gleichgewicht gebracht werden. Dann kann sich immer wieder neu reife Männlichkeit entwickeln. 

Ein Beispiel: die Lebensphase der Elternschaft fordert den König heraus in seiner Fürsorge und Verantwortung. Dabei kann es sein, dass der Liebhaber vernachlässigt wird, der Krieger lernen muss, weniger für das berufliche Fortkommen zu kämpfen, sondern mehr für die väterliche Präsenz. Und der Magier ist gefordert, sich den magischen Momenten mit dem Kind zu widmen und in der Beziehung zum Kind zu wachsen.

Die vier Archetypen im Jahreszyklus

FRÜHLING - KRIEGER IM LICHT  I  SPIRIT OF FIRE (1)
Der Krieger im Mann» setzt sich durch mit Mut, Aufrichtigkeit, Tatkraft und Treue. Wir rufen ihn im Frühling und sein Element ist das Feuer. Die Einladung des inneren Kriegers: stehe ein für dich und gehe deinen Weg. Sei präsent, kämpfe, handle, bleibe dir treu. 

SOMMER  - LIEBHABER DES LEBENS  I  SPIRIT OF FIRE (2)
Der Liebhaber im Mann» schenkt dem Leben Sinn durch , Hingabe, Erotik und Kreativität. Wir rufen ihn im Sommer und sein Element ist das Wasser. Die Einladung des inneren Liebhabers ist: entspanne dich, öffne deine Sinne und sei ganz im Jetzt. Spiele, liebe und freue dich. 

HERBST - MAGIER DER WANDLUNG  I  SPIRIT OF FIRE (3)
Der Magier im Mann » sorgt für Wachstum durch Intuition, Weisheit und Wandlungskraft. Wir rufen ihn im Herbst, sein Element ist der Wind. Die Einladung des inneren Magiers ist: sei achtsam, nimm deine Gefühle wahr, traue deiner inneren Stimme und sorge für dein persönliches Wachstum. 

WINTER  - KÖNIG DER LEIDENSCHAFT   I  SPIRIT OF FIRE (4)
Der König im Mann » stärkt unsere Fürsorge, Verbindlichkeit, Gestaltungskraft und Souveränität. Wir rufen ihn im Winter, sein Element ist die Erde. Die Einladung des inneren Königs ist: nimm das Zepter deines Lebens in die Hand. Sei der Kapitän deines Wandels und halte deinen Kurs. Lande im Reich der Berufung. 

Der Selbsttest der Archetypen » Hier kannst Du selbst testen, wo Du aktuell stehst mit deinen inneren Stärken.

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Der Krieger im Mann

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Die Energie des Kriegers zeigt sich im Vorwärtsdrang.
Krieger wollen die Dinge anders haben als sie sind. Gäbe es die Krieger-Energie nicht, würde es in unserer Welt an Veränderung, Bewegung und Fortschritt fehlen. Sie wollen ihre ganze dynamische Energie einsetzen. Krieger sind bereit, mit allem was sie sind und allem, was sie haben, um das zu kämpfen, was sie sich als Ziel gesetzt haben. Der Krieger ist der energischste von allen Archetypen.

Der „Krieger“ im Mann ist der Macher, der Kämpfer, der Treue, der Mutige, derjenige der Präsenz verkörpert. Der reife Krieger verfügt über vier Grundqualitäten:

  • Präsenz und Konzentration
  • Kampfeswille und Tatkraft
  • Aufrichtigkeit und Loyalität
  • Mut und Zivilcourage

mehr Informationen zu den Archetypen im untenstehenden Beitrag:
Der Kompass der Archetypen. Grosse Reisen führen nach innen »

Die Kraft des inneren Kriegers

Die Stärkung des inneren Kriegers unterstützt dich in folgenden Lebensbereichen:

  • Du verteidigst Dich entschlossen, wenn Du angegriffen wirst
  • Du bist angemessen aggressiv und kannst dich gut durchsetzen
  • Du bist bereit grosse persönliche Risiken auf dich zu nehmen
  • Du erreichst deine Ziele, weil du dran bleibst und nicht locker lässt
  • Du sorgst für deine körperliche und mentale Fitness
  • Du bleibst dir treu und stehst für dich ein
  • Du bist engagiert und setzt dich für Ideale ein
  • Du bist in hohem mass wach, präsent und reaktionsschnell
  • Du hast ein klares Profil und bist erfolgreich damit
  • Du bietest respektlosen Menschen die Stirn 
  • Du schützt deine Grenzen und die Grenzen von anderen gut
  • Du bist bereit höhere Werte zu schützen und dafür zu kämpfen

Wenn Du wissen möchtest, wo Du mit dem Krieger stehst, mache den
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Negative und positive Aggression

Die vier inneren Stärken des inneren Kriegers sind: Mut, Aggression, Disziplin und Präsenz
In Bezug auf Aggression geht es für Männer häufig um die Frage, wie sie weniger grenzüberschreitend (destruktiv) aggressiv sein können und wie sie mehr mitfühlend (konstruktiv) aggressiv sein können. Viele Männer staunen sehr, wenn sie entdecken, dass es möglich ist, mitfühlend aggressiv zu sein und wieviel innere Kraft dadurch frei wird.

Negative und positive Aggression.Das Wort Aggression hat gründsätzlich eine neutrale Bedeutung.
Es kommt vom lateinischen aggressiō. Das Verb "aggredī" bedeutet "etwas in Angriff nehmen", "sich auf etwas/jemanden zu bewegen", "sich nähern". Aggression verstehen wir in der Regel als eine feindselig angreifende Verhaltensweise. Sie ist ein biologisch in Tieren und Menschen verankertes Verhaltensmuster zur Bewältigung potenziell gefährlicher Situationen. Aber in der Körperpsychotherapie wird Aggression auch positiv verstanden als eine Form von starker Erregung, die dazu dient, Hindernisse zu beseitigen, oder Neues aus der Umwelt zugänglich zu machen. Destrukiv oder konstruktiv wird Aggression erst unter bestimmten äußeren oder inneren Bedingungen.

Konstruktiv aggressiv sein. Wenn wir konstruktiv aggressiv sind, dann gelingt es uns mit einer impulsiven Energie oder einem kalkulierten, starken Impuls etwas kraftvoll vorwärts zu bringen. Für viele Männer ist Wort Aggression jedoch negativ besetzt. Für sie bedeutet "aggressiv sein": aus der Haut fahren, den Respekt verlieren, Grenzen überschreiten und jemanden verletzen. Aggression führt aber nur dann zu grenzüberschreitendem Verhalten, wenn jemand den inneren Kontakt zu sich und zum Gegenüber verloren hat. Aggression ist deshalb immer konstruktiv, wenn jemand mit sich und dem Gegenüber in einem mitfühlenden Kontakt ist. Da Aggression aber ein impulsives Verhaltensmuster ist, muss konstruktive Aggression in körperorientiertem Training gelernt werden.

Die Grundfrage ist: wie können wir Männer lernen, mitfühlend aggressiv zu sein - achtsam, respektvoll und zugewandt - ohne die Kraft der Aggression zu dämpfen oder zu unterdrücken. Viele Männer werden deshalb grenzüberschreitend aggressiv, weil sie sie negative Gefühle der Unsicherheit, des Verletzseins, der Beschämung oder der Hilfslosigkeit mit Aggression abspalten oder überspielen - und dann eben nicht im Kontakt mit ihren Emotionen sind. 

Unterdrückte Emotionen. Aggression wird für Männer häufig deshalb destruktiv, weil sie Emotionen unterdrückt haben.
Die Aggression ist dann wie ein Ventil, das Druck ablässt. Aber ebenso viele Männer unterdrücken auch ihre Aggressionen, weil sie Angst davor haben, Schaden anzurichten und weil sie nicht gelernt haben Aggressionen konstruktiv auszudrücken. Konstruktiv aggressiv sein, bedeutet in erster Linie, blitzschnell wahrzunehmen, welche Emotionen eine Situation in uns auslöst, welches Bedürfnis wir haben und mit Entschlossenheit und Durchsetzungskraft dafür zu sorgen, dass wir unsere Emotionen ausdrücken, Bedürfnisse erfüllen und unsere Ziele erreichen können.

Positive Aggression trainieren. Der Krieger im Mann ist einer, der seine Stärke, Kraft und Entschlossenheit einsetzt im Kampf für höhere Werte - mit Hingabe. Er hat unter Anleitung erfahrener Männer trainiert, hat sein Grenzen ausgetestet und kann sie gut einschätzen. Ein reifer Krieger ist ein Mann, der sein Aggressionspotential ausschöpft, ohne grenzüberschreitend zu werden. Er bringt es in Beziehungen ein, um wichtige Angelegenheiten vorwärts zu bringen. Ein loyaler Krieger ist bereit, sich in einer grösseren Gruppe sinnvollen Anweisungen unterzuordnen, um ein grösseres, gemeinsames Ziel zu erreichen. 

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Der Liebhaber im Mann

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Die Liebhaber-Energie zeigt sich in der sinnlichen Hingabe. Fehlt die Liebhaber-Energie, dann gibt es keinen kein Spiel, kein Genuss, keine Kunst, keine Erotik und keine Mystik. Liebhaber wollen mit ihrer sinnlichen Energie ganz in  die Beziehungen eintauchen, auf die sie sich einlassen. Liebhaber sind bereit, ganz im Hier und Jetzt zu sein, ganz aus ganzem Herzen zu lieben und das Leben ganz zu umarmen. Der Liebhaber ist der entspannteste von allen Archetypen.

Der Liebhaber im Mann ist der Geniesser, der Beziehungsmensch und der Lebenskünstler. Der reife Liebhaber im Mann verfügt über folgende vier Grundqualitäten:

  • sprudelnde Kreativität
  • lebendige Sinnlichkeit
  • natürliche Hingabe
  • stabile Bindungsfähigkeit

mehr Informationen zu den Archetypen im untenstehenden Beitrag:
Der Kompass der Archetypen. Grosse Reisen führen nach innen »

Die Kraft des inneren Liebhabers

Die Stärkung des Liebhabers unterstützt dich in folgenden Lebensbereichen:

  • Du gehst dem Leben mit offenen Armen entgegen
  • Du bist ein Mann der Sinne und empfänglich für Schönheit
  • Du bist gerne kreativ und gibst deiner Kreativität Ausdruck
  • Du berührst gerne und wirst gerne berührt
  • Du fühlst dich wohl in deinem Körper und berührst dich gerne
  • Du geniesst sinnliche Intimität mit deiner Partnerin/deinem Partner
  • Du interessiert dich für mystische Wege und suchst solche Erfahrungen
  • Du machst mystische Erfahrungen, wo du dich eins fühlst mit allem
  • Du erlebst, dass du dich der Drde und der Welt tief verbunden fühlst
  • Du gehst gerne in den Kontakt mit Menschen
  • Du findest Erfüllung in Freundschaften und Beziehungen
  • Du lebst in einer lebendigen Partnerschaft

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Lebendige Intimität und Erotik entwickeln. Dauerhaft.

Die vier inneren Stärken des Liebhabers im Mann sind: Entspannung, Gefühlskontakt, Kreativität und Ganz-im-Moment-Sein.
Der Lieberhaber im Mann, kann Geniesser, Künstler, Mystiker oder Verführer sein. Die vier Schlüssel für den erotischen Liebhaber sind:

  • Raum - sich genügend Zeit nehmen, um den Alltag hinter sich zu lassen
  • Entspannung - ganz bewusst geniessen, was Du im Moment gerade im Körper wahrnimmst.
  • Gefühle zulassen und mitteilen (austauschen lernen vor, während und nach dem Sex)
  • Präsenz: erotisches Improvisieren, um immer wieder magische Moment zu erleben

Raum: der 1. Schlüssel.

Nimm Dir genug Zeit mit Dir selbst. Nimm Dir genug Zeit mit deiner Partnerin.
Eigentlich ist es einfach - aber viele Männer unterschätzen diesen Punkt stark. Ihre Priorität ist im Berufsleben - nicht in der Beziehung, nicht bei sich und nicht bei der Partnerin. Eine gute Beziehung braucht aber Zeit. Eine gute Beziehung mit gutem Sex bracht doppelt viel Zeit. Manche Männer verstehen das nur, wenn man Ihnen die Zahlen vor Augen hält. Also: wenn Deine Beziehung nicht gut ist, dann investiere einen halben Tag pro Woche damit sie besser wird. Wenn Du eine gute Beziehung mit gutem Sex möchtest, dann investiere einen ganzen Tag. Das heisst zwanzig Stellenprozente.

Bist Du bereit, auf zwanzig Stellenprozente zu verzichten für deine Beziehung und für dein Sexualleben?
Daran scheiden sich die Geister. Für eine schöne sexuelle Begegnung mit deiner Partnerin brauchst Du einfach regelmässig zwei bis drei Stunden unbelastete Zeit. Und wenn Du über längere Zeit tolle Erotik haben willst, dann schaufle Dir eineinhalb Tage frei - d.h. dreissig Stellenprozente. Für Eltern ist es besonders wichtig, dass sie ihre Paarzeit schützen und sich Baby-Sitter und Weekends organisieren für ihr entspanntes Zusammensein. Wenn Du findest, dass ich nicht ganz bei Trost bin, dann lasse es sein, und wenn es funktioniert hat, dann erzähle mir davon.

Entspannung - der 2. Schlüssel. 

Entspannung ermöglicht, dass du ganz bewusst geniessen kannst, was Du im Moment gerade im Körper wahrnimmst.
Das ist für Männer eine besondere Herausforderung. Sie haben gerne Ziele, auch beim Sex. Welcher Mann kennt das schon nicht: auf den Orgasmus hinarbeiten. Aber was fehlt dabei, ist die Entspannung in den Moment. Die Energie kann nicht fliessen und es kann keine Magie entstehen. Das geht nur, wenn Du ganz eintauchen kannst in ein Streicheln, das Du gibst oder erhälst. Dann beginnt die Energie zu fliessen und trägt Dich weiter zu dem was diese beiden Körper sich am meisten wünschen. Beim Sex ist das einfach so: die Körper wissen am besten, was sie möchten und was sie brauchen. Wenn Du ganz aufmerksam darauf achtest, was in deinem Körper passiert, dann gehen im Sex neue Türen auf.

Für regelmässige, tolle Erotik braucht es genügend Zeit. Damit ihr Euch beide entspannt begegnen könnt. Denn Entspannung ist das A und O für guten Sex. Entspannung beginnt damit, dass Ihr zusammen den Alltag hinter euch lassen könnt und der Raum frei wird für eure Begegnung. Entspannung beginnt mit Zärtlichkeiten, einer Massage, einem guten Gespräch oder einem gemeinsamen Essen. Jedes Paar hat da so seine Rituale - und wenn nicht, dann ist es höchste Zeit dafür.

Gefühle zulassen und mitteilen - der 3. Schlüssel.

Gefühle zuzulassen in der Beziehung ist schon schwierig genug, darüber reden, während dem Sex, ist hohe Schule.
Aber ohne geht es nicht, es entsteht keine wirkliche Intimität. Schöne Erotik steht und fällt mit dem Austausch vor, während und nach dem Sex. Das grosse Geheimnis ist: oft ist es gerade der schöne Austausch, der Intimität schafft und den Weg frei macht für liebevolle Berührungen oder schönen Sex. Dafür aber müssen Männer lernen, Ihre Fixierung auf den Geschlechtsverkehr aufzugeben. Liebe-volle Intimität und wunderbare erotische Momente entstehen oft auch ohne den  oft unbewusst angepeilten Geschlechtsverkehr. Das Allerwichtigste aber ist, dass Du deine erotischen Bedürfnisse ausdrücken kannst, dann wenn sie auftauchen: bitte schau mir in die Augen, bitte streichle mich dort und dort, jetzt würde ich gerne in diese Position gehen, ich würde gerne mal etwas Neues ausprobieren... dann entstehten magische Momente.

Präsenz im erotischen Spiel - der 4. Schüssel.

Wer die Kunst des Liebens lernen will, der muss üben. Das betrifft besonders die Präsenz im erotischen Spiel.
Paare, die bewusst üben, erweitern ihre Präsenz und ihr Repertoire. Das fängt nur schon mit dem Körper an. Je besser die Beckenboden-Muskeln trainiert sind und wir unsere Aufmerksamkeit dort halten können, desto besser wird das Sexleben. Das ist erwiesen. Ebenso erwiesen ist, wie sehr Entspannung die Erotik vertieft. Viele Männer lernen das aber erst in der zweiten Lebenshälfte. Wie bei aller Musik ist das Wichtigste der Atem. Das bewusste Atmen beim Sex kann sehr viel verändern. Das nächste sind die Augen: je mehr Du mit deiner Partnerin im Augenkontakt sein kannst, desto tiefer wird das erotische Erleben. Die Liebes-Kunst ist eine Form von Kreativität, in der die Präsenz in der Beziehung am meisten gefragt ist. Präsenz ist der grosse Schlüssel für ein lebendige Erotik.

Der Magier im Mann

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Der Magier im Mann ist Meister der Wandlung und Vermittlung, er ist Ratgeber, Forscher, Wissenschaftler, Weiser und Schamane. Die verbundene Intuition des Magiers sorgt für Wachstum durch Zuhören, Innenschau, Weisheit und Wandlungskraft. 

    Der reife Magier im Mann verfügt über folgende vier Grundqualitäten.

    • wirksame Kommunikation - nutzt die Kraft der Sprache
    • verbundenen Intuition - hat ein gutes Gehör für innere Stimmen
    • tiefes Wissen -  vermittelt Einsichten um die Geheimnisse des Lebens
    • heilsame Präsenz - löst allein durch sein Präsenz Transformationen aus

    mehr Informationen zu den Archetypen im untenstehenden Beitrag:
    Der Kompass der Archetypen. Grosse Reisen führen nach innen »

    Die Kraft des inneren Magiers

    Die Stärkung des Magiers im Mann unterstützt Dich in folgenden Bereichen:

    • Du kannst gut zuhören und fragen stellen
    • Du kannst Dich und Andere mit ihrem Innenleben leichter wahr-nehmen
    • Du bist gut verbunden mit deiner Intuition und lässt dich dadurch leiten
    • Du verfügst über ein besonderes Wissen, das Du anderen weitergibst
    • Du ermöglichst hilfreich Analysen und vermittlelst dadurch wertvolle Einsichten
    • Du weihst andere Menschen in besondere Aufgaben ein
    • Wenn Du deine geistige Haltung änderst, dann ändern sich auch deine Handlungen
    • Du fühlst dich bereit zu wachsen, und wenn du selbst wächst, dann trägst Du auch zum Wachstum anderer bei
    • Deine Präsenz ist ein Katalysator für Verwandlung und Veränderung - für Dich und Andere

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    Altes loslassen. Sich verwandeln. Neues zulassen.


    Die Midlife-Krise von Männern wird oft ausgelöst durch äussere Auslöser. 
    Durch Konflikte am Arbeitspatz, durch Probleme mit der Gesundheit oder durch eine Beziehungskrise. In aller Regel steht jedoch ein starker Wunsch nach Neuorientierung dahinter - nach mehr Selbstbestimmung und weniger Fremdbestimmung.

    Männer sind in der ersten Lebenshälfte oft stark nach aussen orientiert und kennen sich und spüren sich selbst nicht so gut. Das führt dazu, dass sie oft erst in der Lebensmitte realisieren, dass sie sich nicht auf dem richtigen Dampfer befinden und sie den Kurs ändern möchten. Die Midlife-Crisis zwingt sie dann dazu, sich nach innen zu orientieren.

    Es sind meist vier grundlegende Themen, die dann Aufmerksamkeit einfordern:

    • der Körper macht nicht mehr so mit - die Motivation ist nicht mehr da - verpasste Lebenschancen werden deutlich
    • die Angst, keine Schwäche zeigen zu dürfen, deshalb Gefühle nicht richtig zulassen und nicht gut darüber reden können.
    • es den Anderen immer recht machen zu wollen -  Anerkennung zu suchen auf Kosten der eigenen Bedürfnisse,
    • die tief verankerte Überzeung "selbst ist der Mann" - Probleme alleine lösen zu müssen und keine Hilfe zu benötigen.

    Die Midlife-Krise - kein Mythos

      Hier ein Interview mit Ulrike Ehlert über die Midlife-Krise. Sie leitet die Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Zürich. In ihrer Forschung widmet sie sich unter anderem dem gesunden Altern. In verschiedenen Studien hat sie mit ihrem Team 300 Männer im Alter zwischen 40 und 75 Jahren untersucht. 

      Frau Ehlert, wenn ich mir einen Mann in der Midlife-Crisis vorstelle, sehe ich einen Mittfünfziger vor mir. Sie untersuchen Männer ab 40. Ist das nicht etwas jung? 

      Ulrike Ehlert: Ab 40 werden die Männer älter. Die Testosteronwerte sinken. Aber nur langsam. Das ist der grosse Unterschied zu den Frauen. Bei Frauen ab 50 kommt die Menopause, der Hormonabfall. Das passiert etwa gleichzeitig mit den Wechseljahrs-Beschwerden, die heftig sein können. Bei Männern gibt es diese Symptome auch. Allerdings nicht so plötzlich wie bei den Frauen. Und auch nicht bei allen gleich intensiv. Die schwitzen ab und zu mehr. Die sind ab und zu mal gereizt. Oder ab und zu weinerlich. Das haben Wissenschafter schon in den 40er-Jahren beschrieben. 

      Das überrascht mich jetzt. Warum ist das nicht bekannt? 
      Männer reden nicht darüber. Das passt nicht so ins Bild von einem Mann: Der hat doch tough zu sein, sollte keine Schwäche zeigen.

      Testosteron wird mit Männlichkeit gleichgesetzt. Nun gibt es ältere Männer, die noch immer hohe Werte aufweisen. Was bedeutet das für sie? 
      Der Testosteronspiegel ist für Männer sehr wichtig. Viele machen sich Sorgen, wenn sie im Alter hören, dass dieser abfällt. Vor allem auch wegen ihrer Potenz. Sie haben Angst, dass sie sexuell nicht mehr leistungsfähig sind. Man muss aber wissen: Hohe Testosteronwerte sind nicht per se positiv. Wir konnten nachweisen, dass Männer mit hohen Testosteronspiegeln und einem gleichzeitig starken unbewussten Machtbedürfnis ihre Vaterschaft als herausfordernder und anstrengender sehen an als jene mit tieferen Testosteronspiegeln. Das bedeutet, dass sie zum Beispiel weniger gerne aufs Joggen oder Fussballschauen verzichten, um mit ihren Söhnen und Töchtern etwas zu unternehmen. 

      Ihre Forschung hat ergeben, dass ein Drittel der Männer über 40 angibt, fremdzugehen. Das ist massiv! Wie kommt das? 
      Ab 40 stecken die meisten Männer in der Lebenssituation, dass ihre Kinder schon älter sind. Sie gehen ihre eigenen Wege. Nun müssen sich die Männer mit der Partnerin als Paar neu definieren. Sie müssen also schauen, welche Interessen sie ausser den Kindern gemeinsam haben. Manche schaffen das, andere nicht. Vielleicht läuft es mit der Partnerin im Bett nicht mehr. Bei denen, die ihre Männlichkeit zu einem grossen Teil über ihre sexuelle Leistungsfähigkeit definieren, führt das zu einem Problem. Ihr Selbstwertgefühl sinkt. Um dieses zu heben, um ihre Männlichkeit zu retten, kann es sein, dass sie sich auf eine andere Frau einlassen. 

      Frauen leiden früh darunter, dass ihre Jugendlichkeit, ihr gutes Aussehen schwindet. Wie gehen Männer damit um? 
      Bei der Generation von Männern, die jetzt älter ist, ist das kein so grosses Thema. Bei den jüngeren Männern ist das anders. Die legen grossen Wert auf einen gepflegten, schlanken Körper. Interessant ist in dem Zusammenhang: Frauen bewerten gerade die Männer als attraktiv und jünger, die auch zufriedener sind. Lebenszufriedenheit lässt sich offenbar auch am Gesicht ablesen. 

      Was macht denn Männer im «besten Alter» glücklich? 
      Männer, die auf ihre Gesundheit achten, sind zufriedener als andere. Das zeigt die Forschung. Jede Beschäftigung ist gut, bei der die Männer sich erden, entspannen, abschalten können. Das geht mit meditativen Aktivitäten viel einfacher. Yoga, Tai- Chi, Qigong oder Kung-Fu zum Beispiel. Wichtig ist zudem eine Partnerschaft. Ältere Männer wünschen sich jemanden, der sich um sie kümmert. Das hat man in der Krebsforschung gesehen. Dort hat sich gezeigt, dass von allen Gruppen sich jene Männer am häufigsten das Leben nehmen, die ohne Partnerin sind. Noch mehr als Frauen in der gleichen Situation. Wenn Männer krank und auch noch einsam sind, scheinen sie noch mehr unter ihrer Krankheit zu leiden als die Frauen. 

      Die Zahl der Depressiven steigt bei den Männern ab 50 Jahre. Weil Sie einsam sind? 
      Der Druck, im Arbeitsleben mitzuhalten, ist für sie gestiegen. Sie, die sich über ihren Vollzeitjob definieren. Die damit eine Familie ernährt haben. Wenn man in einem bestimmten Alter ist, ist die Gefahr gross, dass man von einem Jüngeren, besser Ausgebildeten ersetzt wird. Eine Frage: Wie viele Menschen kennen Sie, die noch immer in dem Job sind, in dem sie eine Lehre gemacht haben? Wenige. Die Grosseltern heute sind in dem Betrieb in Rente gegangen, in dem sie schon ihre Lehre gemacht haben. Diese gesellschaftliche Haltung «Forever young» – für immer jung – ist stressig. Sie kann zu Niedergeschlagenheit bis hin zur Depression führen. Wenn Männer wenige Sozialkontakte haben und sich wenig unterstützt fühlen, ist das Risiko für eine Depression ebenfalls erhöht. 

      Was hilft ihnen, um da gelassen zu bleiben? 
      Optimismus. Bei amerikanischen Männern und Frauen im mittleren Lebensalter zeigte sich, dass ein Drittel der psychischen und 13 Prozent der körperlichen Gesundheit durch eine optimistische Grundhaltung erklärt werden kann. Männer, die optimistisch sind, fühlen sich beispielsweise weniger einsam. Auch wenn sie objektiv gesehen alleine sind. Einsamkeit ist auch eine Ursache für Depressionen im Alter. 

      In den Läden stapeln sich die Selbsthilfebücher. Sie versprechen ein besseres Leben, wenn man nur lernt, positiv zu denken. Kann jeder zum Optimist werden? 
      Ich bin seit über dreissig Jahren auch Psychotherapeutin. Ich kenne die Grenzen der Veränderbarkeit. Aus einem Pessimisten wird nur schwer ein überzeugter Optimist. Das heisst nicht, dass man nicht an der Lebenszufriedenheit arbeiten kann. Das zeigt der Erfolg von Psychotherapien. Es kann auch die Lebensqualität steigern, wenn man an der eigenen Partnerschaft arbeitet. Manchmal lohnt es sich, die Beziehung im Alter nicht wegen jemand anderes hinzuschmeissen. Sondern in die langjährige Beziehung zu investieren. Zu schauen, was man da gemeinsam aus der langjährigen Partnerschaft machen kann. 

      Der König im Mann

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      Der König im Mann ist die integrative Kraft der vier Archetypen - er ist Vater, Fürsorger, strukturgebende Führungskraft er sorgt für das Zusammenspiel Archetypen-Teams.

      Der reife König im Mann verfügt über vier Grundqualitäten

      • väterliche Fürsorge
      • anerkennende Wertschätzung
      • ordnende Gestaltungskraft
      • Führungskraft zum Wohle des Ganzen

      mehr Informationen zu den Archetypen im untenstehenden Beitrag:
      Der Kompass der Archetypen. Grosse Reisen führen nach innen »

      Die Kraft des inneren Königs

      Die Stärkung des Königs unterstützt dich in folgenden Lebensbereichen:

      • Du bist gut organisiert und kommunizierst klar
      • Du gestaltest gerne Ordnungen und unterstützende Strukturen
      • Du übernimmst gerne Führung - deine Führungsqualitäten werden geschätzt
      • Du sorgst gut für dich, deinen Körper und deine Gesundheit
      • Du bist verlässlich und zuverlässig, andere schätzen deine Verbindlichkeit
      • Du bist versöhnt mit deinem Vater und bist dir ein guter innerer Vater
      • Du setzt dich ein für die Verbesserung von Strukturen, die ungeeignet sind
      • Du nimmst die Qualitäten Anderer wahr und teilst deine Wertschätzung mit
      • Du empfindest eine überpersönliche Hingabe für das allgemeine Wohl
      • Du übernimmst gerne Verantwortung und stehst dafür gerade
      • Du fühlst dich ausgeglichen, gelassen oder souverän
      • Du versuchst Situationen in Absprache mit den Beteiligten zu gestalten

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      Authentische Vaterkraft entwickeln

      Authentische Vaterkraft entwickeln Männer, wenn sie mit Herz Verantwortung übernehmen:

      • mit mutiger Standhaftigkeit, 
      • mit stabiler Verlässlichkeit, 
      • mit würdigender Wertschätzung und 
      • mit väterlicher Führungskraft.

      Ja, ein Mann ist in seiner Vaterkraft, wenn er wirklich aus dem Herzen heraus Verantwortung übernimmt:

      • Er ist standhaft im Aushalten von Konflikten und tut auch gegen Widerstände das für richtig Erkannte,
      • Er ist verlässlich und präsent in seinen Beziehungen, im Alltag wie in Krisen, in der Familie wie in der Arbeitswelt
      • Er ist wertschätzend - anerkennend, spiegelnd und herausfordernd - ein Mentor, der persönliches Wachstum ermöglicht
      • Er ist führungsstark, ein väterlicher Chef, der gelassen Führung übernimmt, der vorausschauend und strukturierend für das grosse Ganze sorgt.

      Väterlichkeit und Mentorenschaft

      Seit 14 Jahren mache ich nun Männerarbeit und immer wieder sehe ich, dass Männer an einer tiefen Vaterwunde leiden.
      Die Vaterwunde entsteht durch die institutionalisierte "Vaterlosigkeit" in der Gesellschaft, durch den Mangel an Mannsbildern, die Mitgefühl wahrhaft leben. Männer haben oft vernarbte oder verhärtete Herzen. Die Vaterwunde entsteht durch die Verletzungen, die die mangelnde Präsenz der Väter bei ihren Söhnen auslösen. Das Fehlen von herzoffenen Männer erzieht Männer dazu, einsame Wölfe zu werden. Die abwesenden Väter und Vorbilder, auch wenn sie physisch da sind, löst bei den Söhnen viel blinden Schmerz aus, sie hinterlassen ein gut verschüttetes Loch der Liebe, das nicht richtig wahrgenommen werden kann, weil es so weh tut. Männerarbeit muss deshalb immer auch Herzarbeit mit dem inneren Vater sein - mit dem Archetyp des Königs.

      Väterlichkeit - Die dynamische Energie der Vaterkraft, die das Prinzip «Väterlichkeit» begründet, wird in der Psychologie als «Triadifizierung» bezeichnet.
      Damit ist gemeint, dass der Vater zu der ursprünglichen Mutter-Kind-Beziehung hinzukommt. Er ist der Dritte, der Nicht-Selbstverständliche, derjenige, der die traute Zweisamkeit «aufbricht», der Beziehungsvielfalt ermöglicht und der aus der Enge befreit und auf die Welt öffnet. Das Prinzip «Väterlichkeit» lässt sich als beschützend, begrenzend, befreiend, herausfordernd beschreiben. Mutterkraft und Vaterkraft sind «Energien», die sich in der weiteren Entwicklung des Kindes von der Person der Mutter und des Vaters lösen. Sie müssen auch nicht an ein Kind gebunden sein, sie können auch ein Projekt betreffen. Mutterkraft kann auch väterlich, und Vaterkraft auch mütterlich sein. 

      Mentorenschaft - für heutige Männer ist eine wichtige Aufgabe, Vaterkraft nicht nur in der Arbeitswelt, sondern besonders in der Familie zu entwickeln. Darüber hinaus als Mentoren. Ein Mann, der ein authentischer Vater ist, ist bestimmt auch ein toller Chef. Ein Vater, der für seine Kinder kaum da ist, kann sicher ein guter, fordernder Chef für seine Firma sein, aber einen feinfühliger, fördernden und grosszügiger Mentor wird er kaum werden. Vaterkraft können wir entwickeln ohne eigene Kinder, wir können Aufgaben als Mentoren übernehmen für Kinder, Jugendliche, Mitarbeitende, Angestellte und Chefs. Das Ziel ist: Führung mit Herz.

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