Über mich

Heilsame und kreative Lösungen   

Ich verstehe mich als Reiseführer für persönliches Wachstum. Was mir in meinem Beruf als Coach, Therapeut und Paarberater sowie in der schamanischen Arbeit am meisten Freude macht, ist neue Wegen zu suchen, kreative und heilsame Lösungen zu finden.

Ich liebe besonders die Phasen, in denen ich zuschauen kann, wie Menschen ihr Leben in die Hand nehmen und wirklich neu gestalten. Wenn der Abschied von den alten Geschichten gelingt, dann entsteht eine neue Zukunft.

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Berufung

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Berufung  Meine Berufung ist innere Befreiungsarbeit. Ich unterstütze Menschen darin, sich aus ihren innere Weichen zu stellen. Damit bin ich heute selbständig tätig - als Seminarleiter und als Coach, Paarberater und Körperpsychotherapeut in meiner Praxis für Persönlichkeitstraining. Weiter biete ich Paar- und Männer-Seminare an - seit zwölf Jahren. Zuletzt war ich von 2019-2022 tätig zu 40% als Geschäftsleiter für AvenirSocial, den Berufsverband Soziale Arbeit Schweiz.

Berufserfahrung   Als Psychotherapeut und Coach war ich während sieben Jahren in der psychologischen Jugend- und Familienberatung tätig, während drei Jahren in der stationären Suchttherapie und während fünf Jahren als Projektleiter in der psychosozialen Migrations-Arbeit. 

Naturverbunden   Seit zwölf Jahren arbeite ich naturverbunden und immer mehr schamanisch, mit Naturritualen, Tanz und der Schwitzhütte - eine Arbeit die rückverbindet mit der Natur, den Ahnen und einer natürlichen Spiritualität. Menschen, die mit mir unterwegs sind, erzählen, dass sie sich sicher, kraftvoll, behutsam und engagiert begleitet fühlen. 

Führung mit Herz   In meiner Visionssuche 2005 realisierte ich, dass ich Menschen mehr in der Natur und mit ritueller Arbeit begleiten möchte. Und vor allem Männer. Durch die Entwicklung und Leitung der Intensiv-Seminare für Männer konnte ich meine Führungskompetenzen entwickeln. So habe ich dann auch Führung übernommen habe als Geschäftsleiter für verbandspolitische Arbeit.

Entwicklungsjahre

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Lehrjahre   Studiert habe ich Philosophie und Sozialwissenschaften in Zürich (1985-1990). In Paris absolvierte ich ein Vertiefungsstudium in Sozialanthropologie (1991-1992). In Heiden (AR) habe ich meine Biosynthese-Ausbildung in Körperpsychotherapie mit David und Silvia Boadella abgeschlossen (1998-2002). Vertieft habe ich den körperpsychotherapeutischen Ansatz in der IBP (Integrative Body Psychotherapy) und bei Will Davis in Funktionaler Analyse. Sehr wichtig war für mich die Weiterbildung in Traumatherapie (IIP) bei Michaela Huber über dissoziative Traumafolgestörungen (2007-2009). Sie prägen meine therapeutische Arbeit bis heute.

Tanzjahre   Ich bin ein neugieriger, engagierter und lebendiger Mensch, ich lese und schreibe gerne. Das Wasser ist mein Element, ich schwimme, paddle und segle viel. Das freie Tanzen ist meine Leidenschaft und führt mich immer wieder in meine Mitte. Meine erste Stelle nach dem Studium trat ich als Berufs-Tänzer an. Auf allen Wegen, die ich in meinem Leben gegangen bin, ist der Tanz eine grosse Inspiration: der Tanz in der Liebe, der Tanz auf der Bühne und im Leben, der Tanz auf dem wilden Wasser beim Segeln und Kanufahren, der Tanz der grossen Ideen in der Philosophie und den Geisteswissenschaften. Der Tanz der Stille im QiGong und in der Meditation.

Entwicklungsjahre  Die Trennung (2003) von meiner ersten Partnerin, der Mutter meiner beiden Töchter hat in meinen Lebe die Weichen neu gestellt. Weiterbildungen in systemischer Paar- und Familenberatung (IEF) (2006) und Männer-Initiation haben mein Interesse für Paar- und Geschlechterfragen vertieft. Von 2006 bis 2008 ging ich bei Stefan-Gasser Kehl in die Lehre für initiatische Männerarbeit. Richard Rohr war eine wichtige Inspiration. Seither biete ich Männer-Seminare an. Die Soziologie hilft mir in meiner Arbeit die gesellschaftliche Prägung individueller Lebenslagen im Auge zu behalten. Die Inspiration durch die Tantra-Lehrerin Parvathi Nanda Nath und die Lehrjahre beim Sufi-Lehrer David Less (2015-2019) haben meinen spirituellen Horizont erweitert.

Familie und Partnerschaft

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Familie, Partnerschaft und Freundschaften sind mir sehr wichtig. Ich bin eine Familienmensch und Vater von zwei erwachsenen Töchtern (1995, 1998). Ich pflege eine innige Beziehung zu meinen Töchtern, die heute erwachsene Frauen sind. Der Kontakt zu meiner Herkunftsfamilie ist mir sehr wichtig. Lange Freundschaften verbinden mich mit den Männern und Frauen, die mir nahe stehen. Ich koche gerne für Gäste. 

Patchworkfamilie - zwei Väter  Zu meiner Familiengeschichte: als ich fünfjährig war, hat mein leiblicher Vater die Famile verlassen und den Kontakt abgebrochen. Jahre später ist meine Mutter eine neue Partnerschaft eingegangen, mit einem Vater, von zwei Kindern. Er wurde zu meinem Stiefvater. So ist eine neue Patchworkfamilie mit vier Kindern entstanden. Mit fünfundzwanzig habe ich wieder den Kontakt zu meinem leiblichen Vater gesucht. Ich habe ihn gefunden und konnte eine nahe Beziehung aufbauen. So hatte ich quasi zwei Väter - einen tollen Stief-Vater und einen leiblichen Vater, der mir nahe steht. Die Auseinandersetzung mit meinen Vaterwunden hat mich in die Männerarbeit geführt. In der Erziehung und Beziehung zu meinen Töchtern habe ich mich sehr engagiert. Ich bin stolz darauf, dass meine beiden Töchter selbstbewusste, kreative und erfolgreiche junge Frauen geworden sind. 

Trennung und Scheidung - gemeinsame Sorge  Die Trennung meiner ersten Partnerschaft (2003), von der Mutter meiner Töchter, nach 13 Ehejahren, führte in eine Lebenskrise. Die Krise wurde zu einer Chance - ich durfte stark an ihr wachsen. Gemeinsame Sorge und aktive Vaterschaft waren mir sehr wichtig. Die Beziehung zu meinen Kindern wurde intensiver, die neue Paarbeziehung harmonischer und beruflich entwickelt ich völlig neue erfüllende Projekte. Die wichtigste Lektion für mich aus dieser Zeit: nichts ist so fruchbar wie bewusstes Abschied nehmen, trauern und loslassen. Es ist das Fundament für Hingabe.

Männerarbeit

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Ein zentraler Schwerpunkt meiner Angebote sind die Männer-Seminare. Was mich motiviert ist folgende Überzeugung: wenn Männer sich von innen her transformieren - und das nach aussen tragen - dann verändern sich auch die Paarbeziehungen, die Familie und die Gesellschaft. Die Welt wird dann besser, wenn Männer sich befreien aus den Konditionierungen konventioneller Männlichkeit. Dafür braucht es ergänzend auch eine neue Familien- und Wirtschaftspolitik. Dadurch werden Männer mitfühlender, bindungsfähiger, fairer, gewaltfreier und sozial verantwortungsvoller. Sie können damit zusammen mit Frauen auf Augenhöhe die bestehenden patriarchalen Gesellschaftstrukturen überwinden. (siehe unter Männerfragen)

Die aktive Vaterschaft für meine beiden Töchter hat mich in meinem Mann-Sein stark verändert. Die Aufarbeitung der "Vaterwunde" ist für die Entwicklung von Männern sehr wichtig. Die psychotherapeutische Arbeit mit Männern zeigt mir immer wieder wie sehr Söhne unter den abwesenden, distanzierten und arbeitsorientieren Vätern leiden und wie sehr die bürgerlich-liberale Arbeitsgesellschaft die patriarchale Gesellschaftstruktur bestärkt. Auch wenn heute die grosse Mehrheit der jungen Väter viel mehr für ihre Kinder da sein wollen, ändert das nichts daran, dass in der Schweiz 80% der jungen Väter keine Teilzeitpensen haben und somit während den ersten Lebenjahre ihrer Kinder bei aller Liebe abwesende Väter bleiben. Nicht nur in der Schweiz, in ganz Europa gibt es in der Gleichstellungspolitik noch viel zu tun.

Die universitäre Studie Elternzeit - im internationalen Vergleich, die ich über Eltern- und Väterzeit machen durfte, hat klar gemacht, wie wichtig eine konsequente Elternzeit-Reform ist, um mehr Gleichstellung in der Betreuungsarbeit von jungen Familien zu erreichen. Die Mütter profitieren direkt davon. Mit jedem Monat Elternzeit, den ein Vater bezieht, steigt statistisch der Lohn der Mutter, weil diese dadurch ohne Einschränkung auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Das wird in der aktuellen helvetischen Debatte um Lohngleichheit viel zu wenig berücksichtigt. Lohngleichheit wird erst kommen mit einem wirksamen Elternzeit-Modell. 

Qualifikationen

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2010-2022 Persönlichkeitstraining: Beratungen und Seminare
  Life Coaching, Paarberatung, Traumatherapie - Männer-Seminare und Paar-Seminare
   
2019-2022 Geschäftsleiter AvenirSocial 40%, Region Zürich, Berufsverband für Soziale Arbeit
   
2011-2018 Jugendberatung Zürich & Limmattal 50-65%
  Einzel- und Familienberatungen/Psychotherapie für Jugendliche und ihre Eltern
  Weiterbildung für Fachleute - Lehrpersonen, Sozialarbeitende, Berufsbildende
   
2010-2011 Geschlechterforschung 60%, Forschungsauftrag zu Männerfragen
  regelmässige Beiträge zu Männerfragen in der Männerzeitung
   
2008-2011 Aufbau der freien Praxis für Psychotherapie und der Intensiv-Seminare für Männer
   
2006-2009 Fallführung Psychotherapie 80%
  stationäre Psychotherapie für suchtabhängige Menschen, psychotherapeutische Gruppen
  trauma- & migrationsspezifische Fallführung, Diagnosen und Kostengutsprachen,
   
2005-2006 Referent und Experte Interpret', 60%
   
1998-2005 Projektleiter, 80%
  Leitung der Weiterbildung "Interkulturelles Übersetzen und Vermitteln"
  Koordination der "Weiterbildung Asyl" für Sozialarbeitende und Fachpersonen

Ausbildung

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2020-2021 Weiterbildung Paarberatung, IBP Winterthur, in 3 Modulen: Embodiment und Kreativität in der Arbeit mit Paaren, Leitung: Ansula Keller (Supervisorin BSO) und Matthias Keller (Körperpsychotherapeut IBP)
   
2015 Traumafachtagung "Traumafolgen und strukturelle Dissoziation in Psychiatrie und Gesellschaft, Clienia Littenheid
   
2011-2014 Systemische Beratung & Therapie: Diverse Weiterbildungen für Paare, Erwachsenen und Jugendliche (IEF, ISTOB)
   
2006-2009 Psychotrauma Weiterbildung mit Michaele Huber: „Diagnostik und Behandlung posttraumatischer dissoziativer Störungen“, IIP Schaffhausen
   
2005-2006 Weiterbildung Paarberatung: Coaching und Mediation, IEF Institut für systematische Entwicklung und Fortbildung, Zürich
   
2001-2003 Funktionale Analyse, Weiterbildung am „Institut für somatische Psychotherapie“ in Hamburg, Ausbilder: Will Davis und Dr. H.C. Schwieger
   
2000-2001 Teilnahme an 5 Kolloquien der "Schweizer Charta für Psychotherapie": Lektüre, Diskussion und Korrekturen der wissenschaftlichen Grundlagenpapiere des IIBS
   
1997-2001 Körperpsychotherapie Grundausbildung, SPV-anerkannte Ausbildung am Internationalen Institut für somatische Psychotherapie Biosynthese, IIBS Heiden
   
1995-1996 Psychopathologie des Kinder- und Jugendalters, Vorlesungen
  Leitender Dozent: Prof. Dr. med. H.S. Herzka
   
1993/1994 Lizentiats-Prüfungen Universität Zürich, Philosophie, Soziologie und Sozial- & Wirtschaftsgeschichte, Sozialphilosophische Lizentiatsarbeit: Ritual und Technik
   
1991-1993 Sciences Sociales, Vertiefungsstudium D.E.A., Sorbonne Paris I, „Anthropologie des Techniques contemporaines“: Sozialanthropologie der zeitgenössischen Technik
   
1986-1991 Studium Philosophie, Soziologie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Zürich